Statement der Bundestagskandidatin zur Situation in Afghanistan

„Die Situation in Afghanistan eskaliert. Diese humanitäre Katastrophe wäre in dem Ausmaß durch frühzeitiges Handeln der Bundesregierung vermeidbar gewesen. Von uns GRÜNEN fehlte es nicht an Interventionen, um auf die Dringlichkeit aufmerksam zu machen. Schnelle Hilfe war das Gebot der Stunde. Jetzt, wo der Fluchtweg zum Flughafen abgeschnitten ist und nur noch Ausländer*innen das Verlassen des Landes von den Taliban zugestanden wird, bleibt noch der politische Weg, um die lebensbedrohliche Lage für die Betroffenen in Afghanistan abzuwenden. Ich fordere die Bundesregierung auf, dies nun mit höchster Priorität konsequent umzusetzen. Mit den Stimmen der Koalition sowie der AfD lehnte das Parlament am 23. Juni einen Antrag der GRÜNEN ab, ein Gruppenverfahren zur ‚großzügigen Aufnahme afghanischer Ortskräfte einzuführen‘, die für deutsche Behörden und Organisationen gearbeitet haben. Die FDP enthielt sich.“ (Michaela Colletti, Bundestagskandidatin BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN für den Wahlkreis Wetterau I)