Butzbacher GRÜNE unterstützen neue Wege in der Kinderbetreuung und Coworking-Spaces
Die Bundestagskandidatin der GRÜNEN Michaela Colletti und Butzbacher GRÜNE besuchten die Eröffnung des Kultur-Familienfestivals im Butzbacher Lahntorpark.
Das Mehrgenerationen-Projekt dasgute.haus bietet dort unter dem Titel ‚Das Rappeln in der Kiste‘ bis zum 20. September fünfzehn Veranstaltungen für große und kleine Besucher*innen an. Es stehen Theater, Konzerte und Lesungen von und mit regionalen Künstlern auf dem Programm. Initiatorinnen sind Stefanie Santila Krause und Dr. Agnes Model.
Die GRÜNE Bundestagskandidatin Michaela Colletti hob die Bedeutung kleiner und regionaler Kulturfestivals hervor: „Kultur ist Vielfalt und Integration in einem. Wir sollten schon den Kleinsten den Zugang dazu erleichtern.“ Gefördert wurde das Projekt von der bundesweiten Initiative Ins Freie. „Es gibt im Wetteraukreis kein eigenes Förderprogramm für diese Zwecke,“ sagte Colletti, „denn leider ist ein Antrag meiner Fraktion auf ein eigenes Kulturförderprogramm in der Wetterau von CDU, SPD und Anderen abgelehnt worden.“
Auch die GRÜNEN des Ortsverbands Butzbach sind vom Konzept das.gute.haus überzeugt und unterstützen die Genossenschaft. „Wir haben einen Genossenschaftsanteil erworben,“ sagte die Vorsitzende des Stadtverbandes Sabine von zur Mühlen, und weiter: „das.gute.haus schließt mit seinem Angebot eine Lücke in unserer Stadt. Das Angebot richtet sich speziell an Familien und deren Bedarf. Die Stadt soll bei der Suche nach geeigneten Räumen und mit einer Anschubfinanzierung helfen.“
Ein weiteres Ziel der Initiatorinnen ist die Einrichtung von Coworking-Spaces, eines flexibel nutzbaren Angebotes für gemeinsames Arbeiten. „So etwas fehlt in Butzbach, sagte Dr. Agnes Model. „Kombinierte Coworking-Spaces würden einigen Menschen das Pendeln nach Frankfurt oder Gießen ersparen, sie sind damit insbesondere für Frauen eine Hilfe.“
Michaela Colletti fasste zusammen: „Das Alleinstellungsmerkmal der Butzbacher Einrichtung ist die Bereitstellung moderner Arbeitsplätze, und zwar inklusive Kinderbetreuung. Gerade an der Grenze zwischen ländlichen und urbanen Räumen brauchen wir mehr solcher Angebote zur Umsetzung von flexiblem Arbeiten – ein Pluspunkt für den ländlichen Raum, der auch zur wirksamen Entlastung der Zentren führt. Ich fordere den Wetteraukreis auf, Mittel aus dem von uns GRÜNEN mit initiierten Förderprogramm für den ländlichen Raum schnell dafür zu nutzen und werde mich zudem auf Bundesebene für eine Unterstützung dieser wertvollen Angebote einsetzen.“
[Foto (von Thomas Zebunke) v.l.n.r.: Dr. Agnes Model, Stefanie Santila Krause, Sabine von zur Mühlen, Susanne Schmidt und Michaela Colletti]